Terrarienerde & Terrariensand – Die besten Lösungen für Dein Terrarium 

Hier findest Du den richtigen Bodengrund für Dein Terrarium. Ich habe in 16 Jahren Haltung & Zucht viel ausprobiert, sowohl was die Terrarienerde wie auch den Terrariensand betrifft. Hier zeige ich Dir, womit ich die besten Erfahrungen gemacht habe und mögliche Alternativen dazu.

Inhalt: Für WüstenterrarienFür Steppen- / SavannenterrarienFür Regenwald oder Waldterrarien

 

Terrariensand für Wüstenterrarien

Mit den fertigen Gemischen aus Terrariensand und Lehmpulver war ich nie wirklich zufrieden. Die besten Ergebnisse habe ich immer dann erziehlt, wenn ich Sand und Lehm selbst abgemischt habe.

 

Sand von Terra-Discount:

Terrariensand gelb:

 

Der Sand ist sehr fein, daher eignet er sich sehr gut zum Mischen mit Lehm. Er wird trocken geliefert, dadurch lässt er sich sehr gut mit Lehmpulver mischen. Ein gut zu gebrauchender, Basissand zu einem fairen Preis.

Einzig die Farbbezeichnung ist nicht ganz korrekt, denn wirklich gelb ist er nicht, sondern eher beige

 

 

 

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Terrariensand weiß:

 

 

Der weiße Sand ist etwas grober als der gelbe, lässt sich aber trotzdem gut mit dem Lehmpulver mischen.

Die Bezeichnung Kalziumsand ist, meiner Meinung nach, zu vernachlässigen und nur ein Grund dafür ihn teurer zu verkaufen.

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25kg Terrariensand rot – grabfähig

Terrariensand

Dieser rote Sand enthält schon Lehm. Allerdings scheint der Lehmanteil nicht immer gleich zu sein. Ich empfehle Dir zur Sicherheit auf jeden Fall Lehmpulvr im Haus zu haben und wenn nötig dazu zu mischen.

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25kg Terrariensand gelb – grabfähig

Terrariensand

Auch dieser Sand enthält Lehm, es gilt jedoch das Gleiche wie beim roten. Eventuell musst Du Lehmpulver dazu mischen. Die Färbung ist bei diesem gelben Sand intensiver als beim Produkt ohne Lehm.

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Die Terrariensand-Produkte von Terra-Discount sind grundsätzlich zu empfehlen, auch wenn der Lehmanteil in den grabfähigen Produkten nicht konstant zu sein scheint. Positiv sind auf jeden Fall die fairen Preise.

Terrariensand von Terra Exotica

 

 

Ebenfalls ein gutes Preis – Leistungsverhältnis bietet der Sand von Terra Exotica. Er ist fein, staubt nicht übermäßig und ist sauber.

 

 

Gelb:

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Beige:

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Lehmpulver

Das im Handel angebotene Lehmpulver schwankt teils erheblich in der Qualität und damit schwankt auch die benötigte Menge die Du zum Sand hinzugeben musst, damit er grabfähig wird.

 

Lehmpulver von Terra Exotica

Das Lehmpulver von Terra Exotica ist in der Qualität sehr stabil. Es wird also immer in gleicher Qualität geliefert und Du kannst es, wenn Du einmal die optimale Zusammensetzung für Deine Tiere hast, immer mit den gleichen Mengenverhältnissen anmischen.

Was bei diesem Lehmpulver sehr positiv auffällt ist, dass es nicht abfärbt. Das heißt nicht, dass Tiere die im Substrat graben nicht rötlich vom dadurch entstehenden Staub sind, das ist komplett normal. Es gibt aber auch Produkte, bei denen man nach wenigen Tagen weiß, dass das Pulver künstlich eingefärbt wurde, weil alles was mit dem Substrat in Kontakt kommt plötzlich eine sehr künstlich wirkende Färbung bekommt.

Rot:

Terrariensand

 

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Braun:

Terrariensand

 

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Weiß:

Terrariensand

 

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Gelb:

Terrariensand

 

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Das richtige Mischverhältnis

Beim Mischverhältnis wirst Du wahrscheinlich ein wenig experimentieren müssen um optimale Ergebnisse zu erzielen. Das liegt vor allem an der unterschiedlichen Dichte von verschiedenem Terrariensand. Auch wenn der Hersteller ein Mischverhältnis angibt, solltest Du das eher als Richtwert ansehen. Wenn Dein Gemisch zu hart oder zu weich ist kannst Du es in trockenem Zustand mechanisch aufbrechen, die Klumpen zerkleinern und entweder Terrariensand oder Lehmpulver dazu mischen um das Mischverhältnis anzupassen.

Als Richtwert kannst Du dich an folgenden Mischverhältnissen orientieren:

1:5 (1 Teil Lehmpulver) für große Tiere mit starken krallen (große Leguane, große Agamen oder Warane)

1:10 für Geckos und andere kleine Echsen

 

Dein Mischverhältnis ist dann gut wenn:

  • Das Substrat nach dem trocknen eine feste Oberfläche hat, Deine Tiere aber trotzdem Höhlen und Gänge graben können.
  • Der feine Abrieb, der durch die Aktivität Deiner Tiere immer entstehen wird, nur ein paar Millimeter pro Tag ausmacht.

 

Wie Du den Terrariensand  richtig mit dem Lehmpulver abmischst

Wenn Du den Terrariensand und das Lehmpulver selbst abmischst, musst Du einige Dinge beachten:

  • Terrariensand und Lehmpulver immer trocken abmischen, so wird das Gemisch am gleichmäßigsten da die Einzelkomponenten nicht verklumpen können.
  • Die trockenen Komponenten haben eine recht hohe Staubentwicklung, daher solltest Du sie im Terrarium mischen, das Fenster öffnen und heikle Einrichtungsgegenstände (im Wohnbereich) abdecken. Oder wenn möglich im Freien in einem Maurertrog o.ä. mischen.
  • Hast Du den Terrariensand mit dem Lehmpulver abgemischt, musst Du es anfeuchten (ca. 200ml/kg) und anschließend trocknen lassen, das trocknen kann je nach Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit mehrere Tage dauern.
  • In der Zeit in der das Gemisch trocknet, sollten sich auf keinen Fall Tiere im Terrarium befinden, da die Luftfeuchtigkeit viel zu hoch ist.

 

Was Du machen musst damit das Gemisch lange intakt bleibt:

  • Da das Gemisch Flüssigkeit sehr gut aufnimmt und bindet, musst Du von Zeit zu Zeit und vor allem in den Bereichen in denen Deine Tiere Kot absetzen die oberste Schicht abtragen, da sie zu riechen beginnt.
  • Damit nicht zu viel Staubentwicklung im Terrarium ist, solltest Du täglich abends bevor sich das Licht ausschaltet das Terrarium mit lauwarmem Wasser übersprühen. So wird der feine Abrieb, der entsteht wieder fest.

 

Alternativen die Du zwar nutzen kannst, die aber nicht optimal sind

Natürlich gibt es etliche bereits fix und fertig gemischte Substrate, aber wie bereits erwähnt war ich mit keinem restlos zufrieden. Hier findest Du die, die zumindest zum Teil halten was sie versprechen.

 

Dessert Bedding von Lucky Reptile

Das Dessert Bedding von Lucky Reptile ist noch eines der besseren Fertig-Substrate. Ich habe recht unterschiedliche Erfahrungen damit gemacht, da der Lehmanteil anscheinend recht stark variiert. Das zeigt sich dadurch, dass das Substrat einmal gut aushärtet, bei einem anderen Gebinde dann aber wieder sehr locker und weich bleibt.

Ich muss auch sagen, dass ich die Varianten Golden Yellow und Snow White selbst nie ausprobiert habe, aber nicht denke, dass es bei diesen anders ist. Wobei Lucky Reptile selber angibt, dass der Lehmanteil beim Golden Yellow am höchsten und beim Snow White am niedrigsten ist.

 

Golden Yellow:

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Snow White:

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Nature Brown:

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Outback Red:

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Excavator von Zoomed

Der Excavator von Zoomed ist ebenfalls eine alternative zum Terrariensand- Lehm – Gemisch, allerdings eine sehr teure. Zoomed wirbt damit, dass Du sogar Plateus und große Aufbauten damit formen kannst, davon würde ich Dir aber abraten, da die Stabilität zu wünschen übrig lässt. Als grabfähiger Bodengrund ist es aber allemal, mit geringen Abstrichen zu gebrauchen.

Terrariensand

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Was Du zu Terrariensand – Lehm – Gemischen wissen solltest

Ich lese immer wieder Rezensionen mit Beschwerden, die eigentlich kein Grund zur Beschwerde sind und meiner Meinung nach nur aus Unwissenheit verfasst werden. Hier möchte ich Dich ein wenig aufklären und mit Mythen etwas aufräumen.

  • Der Bodengrund wird nach dem trocknen hart

Das ist gut so und richtig, das Gemisch soll sich verfestigen. Es gibt nur wenige Habitate in denen der Bodengrund nicht zumindest trittfest ist. Beispiele dafür sind Sumpfgebiete oder Dünenbereiche in Wüsten. Es ist also wichtig, dass der Untergrund nicht komplett locker und lose ist. Denk zum Beispiel an Waldspaziergänge, auch im Wald ist der Boden grundsätzlich trittfest. Vor allem für die meisten Tiere, die ja weit weniger Körpergewicht haben als wir.

Ist Dein Terrarium jetzt nur mit losem Sand befüllt, ist das schlecht für die Gelenke der Tiere. Vergleichen kannst Du das mit einem Strandspaziergang, das Gehen im lockeren Sand ist zwar anfangs angenehm, wird aber immer anstrengender je länger Du im Sand gehst.

  • Der Bodengrund wird feucht geliefert

Auch das ist gut so, denn wäre er trocken müsstest Du ihn selber wässern damit er fest wird. Und wäre er nach dem Abmischen getrocknet worden, würdest Du einen harten Klumpen bekommen, den Du zuerst zerkleinern und dann wässern müsstest um die gewünschten Eigenschaften zu erhalten.

  • Der Bodengrund staubt

Das ist ganz normal und wird sich nie zu 100% vermeiden lassen. Um die Staubentwicklung so gering wie möglich zu halten ist es wichtig, dass der Lehmanteil hoch genug ist damit die Oberfläche fest wird. Aber auch bei einer festen Oberfläche hast Du einen natürlichen Abrieb der Staub produziert. Wenn das nur wenige Millimeter pro Tag sind, dann wird dieser wieder fest wenn Du am Abend das Terrarium übersprühst. Wichtig dabei ist richtig zu sprühen! Ein paar Spritzer mit der Pumpflasche werden definitiv nicht ausreichen. Auch in den meisten Wüstengebieten steigt die Luftfeuchtigkeit in der Nacht auf 60% an, Du kannst also ruhig ordentlich sprühen.

  • Das ganze Wohnzimmer ist voller Staub

Ja das ist bei einem Terrarium mit Sand als Bodengrund leider nicht zu vermeiden. Sandstaub findet seinen Weg, oft von der Sahara bis zu uns nach Europa. Und wenn Du dich für roten Sand entscheidest, dann ist dieser Staub eben rot. Um die Staubentwicklung so gering wie möglich zu halten siehe ein Punkt weiter oben. Aber natürlich ist es nicht normal, dass der Sand Einrichtungsgegenstände, Haut und Tiere einfärbt wenn der Staub abgewaschen ist. Dann ist er eingefärbt worden und gibt Farbe ab. Wenn Dein Bodengrund Farbe abgibt solltest Du ihn umgehend entsorgen.

 

Du siehst, vieles über das sich manche Leute beschweren ist kein Hersteller- oder Produktfehler, sondern liegt daran, dass sie sich nicht ausreichen über das Produkt und die richtige Handhabung informieren.  

 

Bodengrund für Steppen- / Savannenterrarien

 

Die Bodenbeschaffenheit kann vor allem in Steppengebieten sehr vielfältig sein, es lebt also bei weitem nicht jedes Reptil aus Trockengebieten automatisch auf Sand.  

Mein Lieblingsbeispiel dafür ist der Leopardgecko (Eublepharis macularius), der zwar in 9 von 10 Terrarien auf Sand gehalten wird, in seinem Habitat Sand aber eher meidet.

Von feinerdigen Böden über Gestein, Schotter, Löss und Sand oder Gemische aus den genannten kann der Bodengrund in den Steppengebieten variieren.

Darum solltest Du immer großen Wert darauf legen, das Habitat der von dir gepflegten Art genau zu kennen.

Nachstellen im Terrarium

Um ein geeignetes Substrat für das Trockenterrarium zu mischen, musst Du im Prinzip auf die gleichen Eigenschaften achten wie beim Terrariensand – Lehm – Gemisch.

Es muss also folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Trittfest
  • Grabfähig
  • So staubfrei wie möglich

 

Dies erreichst Du indem Du feine, ungedüngte Erde mit Lehmpulver vermischst. Dabei sollte die Erde wirklich feinkörnig sein, damit sie sich gut mit dem Lehmpulver verbindet.

Geeignete Terrarienerde:

Terra Basis von JBL

Terra Basis hat sich bei mir sehr gut zum mischen mit Lehmpulver bewährt. Die Bestandteile sind, bis auf wenige Ausnahmen, getrocknet recht fein. Allerdings muss ich sagen, dass der Anteil an gröberen Bestandteilen etwas variiert. Bei manchen Säcken reicht es die groben Teile mit der Hand auszusortieren, bei anderen geht aussieben schneller.

Terrarienerde

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Du kannst auch Kokoshumus verwenden, allerdings empfehle ich Dir dann zu einem teureren Produkt zu greifen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die günstigsten Anbieter oft mehr grobe Bestandteile enthalten als etwas hochpreisigere. Die besten Erfahrungen habe ich mit Kokoshumus gemacht, der als Anzuchterde angeboten wurde.

Ich kann nicht garantieren, dass das immer stimmt, es ist aber ein guter Anhaltspunkt.

Kokoshumus musst Du auf jeden Fall aussieben, da er immer grobe Bestandteile enthält.

 

Geeigneter Kokoshumus:

U-Gro Kokoshumus 70L

 

Terrarienerde

 

Mit den Ziegeln von U-Gro habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht. Der einzige Nachteil besteht darin, dass Du den Ziegel nur mit der Säge portionieren kannst ohne ihn komplett aufquellen zu lassen.

Preis: € 13,85,- für ca. 70L

 

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Lehmpulver findest Du HIER

 

Wie Du das Substrat richtig anmischst

Das Mischverhältnis erfordert hier ein paar Experimente, da es stark auf die Eigenschaften der beiden Komponenten ankommt.

Am besten machst Du die Versuche mit einer kleinen Menge und wenn das Ergebnis passt mischst Du das Substrat ab.

Bei Terra Basic hat sich bei mir ein Mischverhältnis von 1 Teil Lehm : 4 Teile Substrat bewährt.

Wichtig ist, dass das Substrat wirklich trocken ist, da der Lehm sonst beim abmischen verklumpt.

Hast Du das Substrat abgemischt, musst Du es wässern. Ein Richtwert für die Wassermenge sind 200ml/ Kg.

Das Gemisch richtig ins Terrarium einbringen

Wenn Du das Substrat ins Terrarium einbringst, solltest Du es in dünnen Schichten aufschütten und diese immer leicht mit der Hand andrücken, so wird es kompakter.

Dann lässt Du das Gemisch im Terrarium durchtrocknen. Am besten hängst Du dazu die Scheiben aus und schaltest die Beleuchtung ein.

 

Terrarienerde für Regenwald oder Waldterrarien

Der beste Bodengrund

Die beste Terrarienerde für Regenwald- bzw. Waldterrarien ist Walderde. Im Wald findest Du lebende Erde die bestens für den Einsatz im Terrarium geeignet ist. Meiner Meinung nach ist es auch nicht nötig sie vor dem Einbringen zu trocknen oder im Backrohr zu sterilisieren, wenn Du ein paar Dinge beachtest.

  • In der Walderde sollten keine bzw. nur sehr wenig räuberische Insekten enthalten sein.
  • Achte auf Schleimpilze
  • Sammle keine Erde in unmittelbarer Nähe zu Nadelbäumen
  • Entferne Äste und andere grobe Bestandteile

Wenn Du dich an diese Punkte hältst, dann wirst Du nie Probleme mit der Erde aus dem Wald oder irgendwelchen Mitbringseln haben.

Ich mache es immer so, dass ich die oberste Schicht Erde im Wald etwa 10-15cm abtrage und das darunter einsammle. Zu Hause angekommen nehme ich eine kleine Handschufel und eine Platikbox (Ikea hat sich dafür sehr bewährt) ich glaube das Volumen sind 11L (die flache Samla). Dort untersuche ich die Erde auf Mitbringsel wie Ameisen und Hundertfüsser, außerdem sortiere ich die groben Bestandteile aus.

Dann kippe ich die Erde in die größte Samla (120L), lege ein Stofftuch darüber (damit keine Trauermücken das Substrat besiedeln) und gebe den Deckel in den ich ein paar Luftlöcher gebohrt habe hinauf. Das Ganze stelle ich dann so zur Seite und kontrolliere täglich wie die Erde aussieht. Haben sich nach 2 Wochen keine Schleimpilze oder Trauermückeninvasionen gebildet fülle ich die Erde ins Terrarium.

Die Erde impfe ich dann noch mit tropischen weißen Asseln und Springschwänzen an, da diese sich in der obersten Erdschicht aufhalten und ich diese ja abtrage.

 

Zuchtansatz mit ca. 20 Tieren

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Terrarienerde

Inhalt: 500ml

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Abgedeckt wird die Erde dann noch mit einer Laubschicht. Dafür verwende ich bevorzugt Eichen und Buchenlaub.

Die Dicke der Substrat- & Laubschicht richtet sich nach der größe der Tiere und ob diese graben oder nicht.

Wenn die Erde sehr schwer ist, kannst Du sie mit etwa 20% Kokoshumus etwas auflockern.

Terrarienerde

Inhalt: 70L (Ziegel ist teilbar)

Preis: € 22,08,-

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Alternativen falls Du keinen Wald in der Nähe hast

Alternativ zur Walderde kannst Du auch Blumenerde ohne oder mit biologischem Dünger mit Kokoshumus mischen. Achte aber bei der Blumenerde darauf, dass sie keine Zusatzstoffe wie Perlite enthält.

 

Was Du auf gar keinen Fall verwenden solltest

Achte bitte darauf, dass die von Dir verwendete Erde keinen Torf enthält. Ja Torf hat schimmelhämmende Eigenschaften, aber das rechtfertigt in meinen Augen nicht den massiven Raubbau an der Natur und die damit einhergehende Zerstörung von Habitaten.

Als Tierhalter haben wir nicht nur eine Verantwortung gegenüber unseren gepflegten Tieren, sondern auch gegenüber den Tieren die diese Habitate bewohnen und sollten nicht für das Wohlergehen unserer Pfleglinge dabei helfen die Lebensräume ihrer wild lebenden Verwandten zu zerstören.

Lasst uns mit gutem Beispiel voran gehen und den Herstellern solcher Produkte klar signalisieren, dass wir die Herstellung solcher Produkte nicht unterstützen und die Produkte auch nicht verwenden.

Denn wenn kein Markt für diese Produkte vorhanden ist, dann werden sie auch nicht hergestellt!